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Rasentraktor

Wie funktioniert eigentlich ein Rasentraktor?

Jeder kennt Traktoren als wichtigste Maschinen der Landwirtschaft. Dort stellen sie hohe Zugkräfte in teilweise unwegsamem Gelände bereit, sind aber meist universell einsetzbar, z. B. als Hebegerät oder als stationäre Kraftquelle. Ein Rasentraktor ist ein Traktor im Kleinformat mit auf das Rasenmähen spezialisierter Konstruktion. Für den Einsatz in der Landwirtschaft wie seine größeren Brüder ist er nicht geeignet, dennoch unterscheidet sich sein Aufbau nicht grundsätzlich von dem "richtiger" Traktoren.

Motor und Getriebe

Rasentraktor

An und auf einem Rahmen eines Rasentraktors befinden sich ein Triebwerk mitsamt Kraftstoffbehälter und Hilfsaggregaten, Kupplung, Getriebe, Räder, Lenkung, Fahrersitz, das Mähwerk, ein Grasfangbehälter, dazu die Elemente der Kraftübertragung, Bedienung und der E-Anlage. Üblicherweise liegt der Motor auf der Vorderachse, der Bediener sitzt dahinter, unter ihm ist das Mähwerk zwischen den Achsen angeordnet, am Heck hängt der Grasfangbehälter. Beim Motor handelt es sich meistens um einen 4-Takt-Ottomotor, ausgeführt als Einzylinder, neuerdings auch immer häufiger als Zweizylinder. Diese neueren Rasentraktoren werden oft mit Zapfwelle und Hydraulikanschlüssen mit entsprechend erweiterten Einsatzmöglichkeiten ausgestattet. Das Getriebe kann als herkömmliches Schaltgetriebe oder als hydrostatischer Antrieb ausgeführt sein. Letztere Variante ist eleganter und komfortabler, allerdings auch teurer. Die Räder sind wie bei den meisten Traktoren vorn kleiner als hinten, aber statt eines groben Stollenprofils mit einem untergrundschonenden Rasenprofil ausgestattet.

Das Mähwerk als Herzstück des Rasentraktors

Das Herzstück der Maschine, das Mähwerk, besteht meist aus zwei nebeneinander liegenden rotierenden Messern in einem Blechrahmen. Diese Messer werfen das gemähte Gras gleich durch einen Kanal in die Grasfangbox. Manche Maschinen sind zu diesem Zwecke auch mit einer extra Turbine ausgestattet, die besonders bei nassem, langem, schwerem Mähgut für eine zuverlässige Weiterbeförderung sorgt.

Der Blechkasten mit Messern ist höhenverstellbar und mit Stützrollen versehen, die Bodenunebenheiten ausgleichen und so für eine gleichmäßige Schnitthöhe sorgen. Der Antrieb erfolgt über einen Keilriemen, der über eine einfache Klemmrolle gestrafft und damit kraftschlüssig gemacht wird. Die Höhenverstellung erfolgt meist mechanisch über einen Hebel mit Schaltkulisse. Diese hat mehrere Rasten, in die der Hebel je nach gewünschter Schnitthöhe eingelegt wird.

Abschließend sei noch auf das interessante Konzept der Knicklenkung wie beispielsweise beim Husqvarna Rider verwiesen. Durch die Lage des Knickpunktes hinter dem Fahrer ermöglicht diese Konstruktion einen extrem kleinen Wendekreis, damit höhere Wendigkeit, Flächenleistung und Effizienz.

Foto: © PhotographyByMK - Fotolia.com