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Als Schneckenzäune bezeichnet man Barrieren, die errichtet werden, um Schnecken das Eindringen in bestimmte Bereiche, wie z.B. Gärten, unmöglich zu machen. Es gibt Schneckenzäune in verschiedenen Größen und aus verschiedenen Materialien.
An gängigsten sind Kunststoff und Metall, einige bestehen aber auch aus Holz. Herkömmliche Schneckenzäune haben eine Gesamthöhe von 25 Zentimetern. Sie werden bis zu 15 Zentimeter tief in der Erde vergraben, damit sie fest stehen. Daraus ergibt sich eine Zaunhöhe von mindestens 10 Zentimetern. Damit diese für die Schnecken unüberwindlich ist, ist der Schneckenzaun im oberen Bereich abgewinkelt. Die Oberkante ist im Winkel von 90 Grad nach außen abgebogen, so dass die Schnecken beim Erreichen dieses Abschnitts zurück stürzen. Im Gegensatz zu anderen Methoden der Schneckenabwehr, sind Schneckenzäune präventiv, da sich Schnecken erst gar keine Möglichkeit lassen in Garten und Beete einzudringen. Außerdem werden die Schnecken durch Schneckenzäune nur abgehalten und nicht verletzt.
Materialien von Schneckenzäunen Manchmal werden Schneckenzäune aus ästhetischen Gründen in Form von Holzpalisaden errichtet. Diese Vorrichtung ist allerdings nicht effektiv, da sich von den Schnecken überwunden werden kann. Generell finden Schnecken auf Holz genug Halt, um auch abgewinkelte Bereiche meisten zu können. Daher sind glatte Materialien wie Kunststoff oder Metall zu bevorzugen. Modelle aus Metall sind zumeist formschöner und ästhetisch ansprechender als jene aus Kunststoff. Aufbau von Schneckenzäunen Schneckenzäune lohnen sich für professionelle Gärtner wie für Hobbygärtner, um ihren Gartenbereich bzw. ihre Beete effektiv vor Schnecken zu schützen. Bei der Aufstellung ist zu beachten, dass der gesamte Bereich von dem Zaum umschlossen werden muss. Wichtig ist, dass man die Höhe beachtet und den Schneckenzaun mindestens 10 Zentimeter eingräbt. Nur so bleibt er gegen Wind- und Wettereinflüsse stabil. Auf jeden Fall sollte man daran denken, überhängende Pflanzentriebe, Zweige und Blätterhaufen zu entfernen, denn sie können von den Schnecken genutzt werden, um den Zaun dennoch zu überwinden. Wichtig ist außerdem, dass der Zaun leicht nach außen gebogen ist, damit die gewinkelte Oberkante für die Schnecken auch wirklich unüberwindlich bleibt. Vorteile von Schneckenzäunen im Vergleich mit anderen Abwehrmaßnahmen Im Vergleich mit anderen Maßnahmen zur Schneckenabwehr bieten Schneckenzäune einige entscheidende Vorteile. Recht effektiv sind zwar auch Elektrozäune mit Niedrigspannung, aber sie sind teurer, müssen häufiger gewartet werden und gefährden möglicherweise andere Tiere, die man nicht abwehren möchte. Auch das berühmte Hausmittel der Bierfalle ist durchaus wirkungsvoll. Es hat aber den Nachteil, dass es Schnecken überhaupt erst anlockt. Eine gute Idee ist es, Schneckenzäune und Bierfallen zu kombinieren. Dabei wehren Bierfallen jene Schnecken ab, die sich bereits innerhalb des umzäunten Bereichs befinden.
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